Montag, 9. April 2018

Bald Arbeitslos? Keine Vereine oder Organisationen im UH-Kreis mehr vorhanden, denen Harald Zanker noch nicht publikumswirksam einen Scheck überreicht hat


Es gibt viele Probleme im UH-Kreis: Der Kreis ist mit über 55 Millionen € hoffnungslos verschuldet und hat eine Pro-Kopf-Verschuldung von über 500 €, die Wahl des Landrats wurde 2013 wegen Verstoß gegen die Wahlrechtsordnung vom Verwaltungsgericht Weimar für ungültig erklärt, der Landkreis musste wegen der hohen Verschuldung in der letzten Legislaturperiode als einziger Landkreis in der Geschichte der BRD zwangsverwaltet werden und die Kreisstadt Mühlhausen sieht in Teilen so aus wie die Vororte von Aleppo.


Doch falls Harald Zanker bei der nächsten Wahl noch einmal zum Landrat gewählt wird, dann könnte ein neues, viel größeres Problem entstehen. Laut neusten Studien gibt es im gesamtem UH-Kreis keinen einzigen Verein, keine einzige Organisation, kein Tierheim oder sonstige Vereinigung, die noch keinen Scheck von Harald Zanker bekommen hat. Damit würde die Hauptaufgabe des Landrats, nämlich die Übergabe von Schecks, zum erliegen kommen. Ein dramatischer Rückgang seiner Facebook-Posts wäre die Folge! Das Bild des Landrats könnte gar vollständig aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwinden. Schließlich konnte man in den letzten 24 Jahren auf die Frage: "wer regiert uns eigentlich?" immer Antworten: "weißt du noch der Mann der letztens kurz da war und uns einen Scheck gegeben hat? Der ist das glaube ich", Antworten.

„Diese Entwicklung ist besorgniserregend“ heißt es dazu aus dem Landratsamt in Mühlhausen, schließlich gehöre die Übergabe von Wertschecks doch zur Hauptaufgabe eines Landrats. Gerade den jüngeren Einwohnern des UH-Kreises sei oftmals gar nicht bekannt, dass der Landrat noch andere Aufgaben hat, neben dem überreichen von Schecks, Urkunden und Pokalen. 

Auch für die Kreiskasse könnte das ganze negative Auswirkungen haben hieß es. Erst letzte Woche habe der Kreis für eine hohe fünfstellige Summe  20.000 Bögen Scheckpapier im Din A3 Format gekauft, um den Bedarf für das nächste halbe Jahr zu decken. Diese könnten nun vielleicht nicht mehr zum Einsatz kommen. Derzeit werden alternative Verwendungszwecke für das übrige Papier abgewogen. So könnte man es noch zum ausgleichen aller wackelnden Tische im Landratsamt verwenden ober als Geschenkpapier. Auch ist es denkbar, dass der Landrat in Zukunft den Lohn seiner Mitarbeiter als Scheck ausgibt um ihm die Umstellung zu erleichtert.

Sehen sie hier die von uns zusammengestellte Chronik, von ausgewählten Scheckübergaben der letzten Jahre:

Kommentare:

  1. Was ist das denn für ein großer Schwachsinn?

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  2. Zitat aus “Bald Arbeitslos? Keine Vereine oder Organisationen im UH-Kreis mehr vorhanden, denen Harald Zanker noch nicht publikumswirksam einen Scheck überreicht hat”:

    “...UH-Kreis: Der Kreis... hat eine Pro-Kopf-Verschuldung von über 500 €…”

    Genau und der Eichsfeldkreis liegt bei was?

    Mal die Statistik bei “statistik.thueringen.de/” lesen und dann auf die Pauke hauen…

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    1. Werter Leser,
      da haben sie recht, unsere Redakteure haben sich wohl auf veraltete Daten gestützt. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt bei knapp 1400€ im UH-Kreis.

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  3. Vorschlag: Es wird das Amt des Vereins-Ministers eingeführt. Dieser hat dann die Aufgabe neue Vereine zu gründen. Bereits bestehende werden abgewickelt und neugegründet(das wiederum hilft Erfahrungen für die Zukunft des UH-Kreis zu sammeln- Stichwort Bäd-Kreis:D)

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