Sonntag, 24. Dezember 2017

Verstrahlte Pellets: Kefferhausen wird unter riesigem Sarkophag verschlossen



Nachdem der Fund von verstrahlten Holzpellets gestern einen Großeinsatz in Kefferhausen auslöste, hat man jetzt eine Lösung dafür gefunden, was mit dem Ort passieren soll. Ganz nach dem Vorbild von Tschernobyl wird Kefferhausen mit einem großen Betonsarkophag verschlossen, um die Außenwelt vor der Strahlung zu schützen und den Ort darunter währenddessen ungestört abtragen zu können. 


Rot markiert sind die kontaminierten Zonen
Der Sarkophag soll aus mehreren Meter dicken Stahlbetonwänden bestehen und ist für eine Lebensdauer von mindestens 100 Jahren ausgelegt. Kefferhausen wird darunter vollkommen abgerissen und die kontaminierte Erde mehrere Meter ausgebaggert. An dem Ort, wo dann einst Kefferhausen war, soll für zukünftige Generationen ein See entstehen. Die Baumaßnahmen für den Sarkophag sollen schon im Frühjahr 2018 beginnen. Aufgrund der Tatsache, dass einige der verstrahlten Holzpellets bereits verfeuert wurden, entstand eine radioaktive Wolke, die gestern in Richtung Dingelstädt zog. Nach mehreren Messungen wurde deshalb entschieden in mehreren Bereichen eine Überprüfungszone zu errichten, in denen es in den nächsten Jahren verboten sein wird, Nahrungsmittel anzubauen und zu verkaufen. Auch der Verzehr von Wild wird strengstens verboten. 



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