Sonntag, 10. September 2017

Weil er Eichsfeld nicht richtig ausspricht – verwirrter alter Mann (76) aus Region entsorgt



Das war so nicht geplant: Während einer Wahlkampfveranstaltung der AfD in Leinefelde verschaffte sich ein sichtlich verwirrter Mann (76), mit einem geschmacklosen braunen Sakko, Zutritt zu der Rednerbühne und griff sich das Mikrofon.
Auch wenn die nachfolgenden Ausführungen für die meisten Anwesenden schwer zu verstehen waren und ziemlich zusammenhangslos erschienen, so war die Hauptaussage wohl, dass er sich wünschte, die 50-jährige gebürtige Deutsche und MdB Aydan Özoğuz solle in ein ihr fremdes Land deportiert werden. 

Der alte Mann disqualifizierte sich allerdings letztendlich selbst vollkommen,  indem er anmahnte, man solle Frau Özoguz doch einmal ins „Eichsfeld“ einladen und dabei Eichsfeld so aussprach, wie man es schreibt. Die übrigen Hörer, denen dabei nicht die Ohren abgefallen waren, begannen sofort den verwirrten alten Mann von der Bühne zu befördern und aus dem Saal zu geleiten. Außerhalb des Versammlungsortes waren wohl mehrere Hundert Polizisten damit beschäftigt, ihn vor dem wütenden Mob zu schützen, welcher ihn lynchen wollte. 

Die Polizei hält sich bezüglich des Gesundheitszustandes des Mannes bedeckt, derzeit laufen noch medizinische Untersuchungen und man versuche heraus zu finden, wer der Man ist und aus welchem Heim der Mann entlaufen sein könnte. Dass er Politiker ist, scheidet für die eingesetzten Beamten allerdings vollkommen aus. "Dagegen sprechen sowohl sein  Alter als auch seine grobschlächtige äußere Erscheinung. Auch seine Wortwahl lässt vermuten, dass es ihm an jeglichem politischen Verständnis fehlt", hieß es dazu von den Behörden. Nach Abschluss dieser Untersuchungen kommt er hier nie wieder her und wir werden ihn dann auch, Gott sei dank, in den UH-Kreis entsorgen können.







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