Mittwoch, 10. Mai 2017

Lösung der Kreisstadt-Frage: Kreisstadt Dingelstädt auf halber Strecke zwischen Mühlhausen und Heiligenstadt


Nachdem bereits Hunderte Mühlhäuser für ihre Stadt als Kreissitz demonstriert haben und die Initiative „Pro Eichsfeld“ mittlerweile 6500 Unterschriften gegen die Gebietsreform gesammelt hat, hat der Streit um die Frage welche Stadt nach der geplanten Gebietsreform die Kreisstadt des neuen „Eichsfeld-UH“-Kreis werden soll erneut an Brisanz gewonnen.  Denn nun hat die Landesregierung ein Machtwort gesprochen und damit den Streit um den Status der Kreisstadt beendet.

Nach den Plänen der rot-rot-grünen Koalition wird der Ort Kreisstadt, der sich auf halber Luftlinie von Mühlhausen nach Heiligenstadt befindet. Somit kann sich wohl Dingelstädt über einen kleinen Wirtschaftsboom in Zukunft freuen, sobald die Pläne der Landesregierung in die Tat umgesetzt werden. Um in Dingelstädt die nötige Infrastruktur zu schaffen, soll noch dieses Jahres mit den nötigen Bauarbeiten begonnen werden, damit pünktlich zur Kreisfusion alle notwendigen Ämter und Verwaltungen nach in die neue Kreisstadt ziehen können.


Auch die Stadt Dingelstädt äußerte sich positiv über die Entscheidung der Landesregierung. „Wenn sich zwei sich streiten so freut sich der Dritte, außerdem ist Dingelstädt sowohl für Mühlhausen als auch für viele Eichsfeldorte perfekt angebunden über die B247. Der einzige Ort dem das ganze wohl nicht so gefallen wird ist Kallmerode, bei denen wird mit Sicherheit der Durchgangsverkehr steigen“, hieß es am Dienstag aus dem Rathaus. 



1 Kommentar:

  1. In der Tat eine gute Lösung mit der alle Beteiligten Leben können. Mit wenig Aufwand ließen sich auch kurzfristig Räumlichkeiten für ein neues Landratsamt schaffen. Der Dingelstädter Busbahnhof kann mit einigen Stellwänden und etwas Farbe in einen entsprechenden Zustand gebracht werden.

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