Dienstag, 25. Oktober 2016

Anti-Terror-Einsatz im Eichsfeld: Mehrere Kilo verdächtige gehacktesähnliche Substanz entdeckt.

(Leinefelde/Erfurt) Am heutigen Dienstag liefen in sechs Thüringer Städten Anti-Terror-Einsätze. Ziel der Beamten war dabei auch Leinefelde, wo die Polizei einen besonders brisanten Fund machte. Bei der Durchsuchung einer Wohnung entdeckten die Beamten im Kühlschrank mehrere Kilo einer völlig unbekannten Substanz, welche große Ähnlichkeit mit Eichsfelder Gehacktes aufweist.

Die festgenommenen Verdächtigen nannten die Substanz allerdings „Mett“ und auch die Verpackung ließ die Ermittler stutzen. Laut Augenzeugen stand auf der Tüte „Metzgerei“, ein für alle Beteiligten ein vollkommen unbekannter Name. Ob es sich bei dieser sogenannte „Metzgerei“ um einen Hinweis auf eine weitere Terrorzelle handelt, kann zum derzeitigen Standpunkt noch nicht geklärt werden.


Der Stoff wird derzeit von Experten untersucht


Das sogenannte „Mett“ wurde für weitere kriminaltechnische Untersuchungen nach Erfurt gebracht. In den nächsten Tagen soll auch untersucht werden, ob sich die Substanz als biologische Waffe eignet oder ob damit großflächig Menschen vergiftet werden könnten.  Ein Sprengstoffspürhund, welcher eine größere Menge des Stoffs zu sich nahm, befindet sich derzeit in Tierärztlicher Behandlung. 







Foto: Michael Schilling Fünf schwer bewaffnete SEK-Männer auf einem Hochhaus in Düsseldorf. CC-by-sa 3.0/de






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