Donnerstag, 31. Dezember 2015

Offiziell: Struth bewirbt sich für Olympische Winterspiele 2026

Nächstes Jahr ist es 80 Jahr her, seitdem die letzten Olympischen Winterspiele in Deutschland stattfanden. Doch 2026, wenn sich dieses Ereignis zum 90. mal jährt, könnten die Spiele wieder nach Deutschland kommen. 
Um das zu realisieren, hat sich Struth offiziell für die Austragung der Olympischen Winterspiele 2026 beworben. Wie üblich beinhaltet auch die Bewerbung für die Olympischen Spiele in Struth einige neue Wettbewerbe. Unter anderem sollen „driften mit dem BMW auf'm Parkplatz“, „Viertelmeile mit der Simme  bei Glatteis“, „Backen mit Streusalz“, „Fünf Kubikmeter Schnee schüppen - Freistil“ und „Windmühlen ziehen über 500 Meter“ olympische Disziplinen werden. 

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) äußerte sich derweil positiv über den Standort Struth. Bei der Bewerbung von München und Garmisch-Partenkirchen für die Spiele 2018 waren die Bedenken noch groß, dass die Schneemengen für die Spiele nicht ausreichen und durch Kunstschnee nachgeholfen werden muss. Diese Gefahr sei in Struth für den ausgewählten Zeitpunkt zum Glück wesentlich geringer. 
Auf die Frage ob das fünzigköpfige Organisationsteam Bedenken an der Akzeptanz in der Bevölkerung hat, angesichts des Referendums in Hamburg, reagierten die Mitglieder gelassen: „Eigentlich sind wir ganz froh, dass die Olympischen Sommerspiele in Hamburg vom Tisch sind, jetzt haben wir größere Planungssicherheit. Außerdem hoffen wir, dass die Spiele in Struth die ersten Olympischen Spiele in Deutschland werden, die der Weltöffentlichkeit nur aufgrund der sportlichen Leistungen in Erinnerung bleiben.“
Schon 2011 hatte das Eichsfeld mit dem Papstbesuch von Benedikt XVI ein Großereignis erlebt, das alles bis dahin in den Schatten stellte. Falls die Winterspiele tatsächlich nach Struth kommen, dürften sie in ihrer Größe den Papstbesuch allerdings bei weitem übertreffen. 






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