Samstag, 12. September 2015

Lösung für Ortsumgehung Kallmerode - Gesamter Ort wird als "Neukallmerode" im Osten neu errichtet


Kallmerode [Eichsfeld].
Seit mehr als 20 Jahren kämpfen die Einwohner von Kallmerode für eine Umgehung um ihren Ort, durch welchen derzeit die Bundesstraße 247 führt. Noch vor kurzer Zeit schien eine Umgehung in greifbarer Nähe und sollte zum Teil mit privaten Investoren finanziert werden. Doch nun stellt Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, ein neues Konzept in den Raum.


Statt eine Straße um die vom Verkehr geplagten Orte zu bauen, sollen nun die Orte an sich verlegt werden. Das hätte den Vorteil das die Bundesstraße an der selben Stelle bleibt und sich der Durchgangsverkehr nicht umgewöhnen muss.
Laut Ministerium überwiegen auch für die Bewohner der betroffenen Orte die Vorteile. Abgesehen von der Verringerung des Lärmpegels sei auch die Abwechslung, verbunden mit der neuen Ortslage, nicht zu unterschätzen und eine angemessene Entschädigung für die Jahre in denen mit dem Verkehrslärm gelebt werden musste. Die Lösung soll also für beide Konfliktparteien optimal sein, verspricht Dobrindt. Um die Eingewöhnung der Bewohner trotzdem leichter zu gestalten, sollen in den Anfangswochen LKW bis 25 t trotzdem durch „Neukallmerode“ geleitet werden.
Wie die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller bestätigte, soll schon 2016 damit angefangen werden den kompletten Ort abzureißen und im Osten neben Birkungen neu aufzubauen. Dabei soll möglichst viel Wert darauf gelegt werden, dass das Aussehen von „Neukallmerode“ möglichst dem des ursprünglichen Ort Kallmerode entspricht. Um dies zu realisieren, soll schon in den nächsten Wochen damit begonnen werden Kallmerode großflächig zu digitalisieren. Zur Realisierung dieses Projekts werden Mitarbeiter des Landkreises auch private Wohnflächen genauestens dokumentieren, dazu zählt das Fotografieren und Vermessen von sämtlichen Gebäuden und Grundstücken. Die Bewohner werden gebeten bis zur Fertigstellung von „Neukallmerode“ keine größeren Veränderungen mehr an ihren Grundstücken vorzunehmen. Für Gebäude, welche sich noch im Bau befinden wird ab nächster Woche ein absoluter Baustopp verordnet. Der derzeitige Baustand wird dann 1:1 in „Neukallmerode“ nachgebaut.
Endlich Ruhe: Durch die Verlegung von Kallmerode werden die
Bewohner nun nicht mehr vom hohen Verkehrsaufkommen gestört
Nicht wieder aufgebaut wird hingegen die 1756 eingeweihte Martinskirche. Ein kompletter Wiederaufbau wäre zu aufwändig hieß es aus Amtskreisen, weswegen die Einwohner von „Neukallmerode“ darum gebeten werden die Kirche von Birkungen zu nutzen, bis ein entsprechender Neubau realisiert wurden ist. Zurzeit stehen mehrere Entwürfe für die neue Kirche im Gespräch, welcher am Ende wirklich gebaut wird steht allerdings noch nicht fest.
Für welche Orte diese Lösung noch in Frage kommt konnte uns das zuständige Ministerium auf Anfrage nicht sagen. Man sei zurzeit in der Prüfungsphase, hieß es, und wolle erst einmal schauen wie das Konzept in Kallmerode angenommen wird. „Neukallmerode“ wäre somit Pionier auf dem Gebiet der Ortsverlegung. Eine Tatsache welche auch den Tourismus der Region ankurbeln könnte so Landrat Henning.
Für die Finanzierung des Projekts scheint es auch schon eine Lösung zu geben. Laut dem Verkehrsministerium sollen die aufwändigen Baumaßnahmen mithilfe der Gelder aus der PKW-Maut finanziert werden.

Kommentare:

  1. Also das mit der Kirche ist natürlich das letzte.
    LG HerrElster

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  2. Das ist eine super Idee.

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  3. Mal ernsthaft ein Ort "können" sie ab und wieder aufbauen aber ein Straße nicht ? Was soll der scheiß denkt doch mal nach manche haben erst jetzt ihr Haus fertig oder neu gemacht jetzt sollen sie wieder alles abreißen ihr seit doch beklopt. Ich hoffe das kalmerode sich das nicht bieten läßt und dagegen kämpft.

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  4. Is heut 1. April?
    Das kann nur ein Scherz sein.

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    1. Das selbe hab ich auch schon gedacht

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  5. Das ist ja krank!!! Egal, was die Politker vor der Planung eingeworfen haben, es ist eindeutig überdosiert gewesen!!!!

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  6. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  7. Oh je , ist ein Umgebung Straße nicht billiger. Wer will den schon sein Haus und Land verlassen. Also wer macht schon sowas mit . Keiner!!! Also ist wirklich ein verspäteter Aprilscherz. Oder Heer Dr. Henning was schlucken sie für ein Mittelchen jeden Tag . Ach ich vergaß stimmt die Kanzlerin nimmt das gleiche . Ganz neu eingeführt im Bundestag aber ein alt bewährtes Mittel . ,,Verblödung Pur" bitte in großen Mengen nehmen . Bei Riesigen und Nebenwirkung bitte Frau Dr. Merkel Fragen .

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  8. Das ist doch wohl ein Scherz

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  9. Krank sowas das kann nicht den ihr ernst sein oder

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